Empfehlung(en) 2010 |
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| CASTLE ROCK 10 - 3. + 4. Juli 2009 |
Tag 2 (04.07.09)
Nach einer recht kurzen Nacht machten wir uns auf zum zweiten Festival Tag, auch die Deutsche Bahn zeigte sich gnädig, denn die Züge kamen ausnahmsweise Mal pünktlich, so das wir das Schloß Broich gegen 11.50 Uhr erreichten. Auch an diesem Tag wurden die Pforten schon eine Viertelstunde vorher geöffnet und wir stiefelten erstmal zum Wertmarkenstand, um uns schon mal einen Vorrat anzulegen. Das Wetter spielte diesmal mit und am blauen Himmel waren nur ein paar Wolken zu sehen, die aber zum Glück die normale Wattefarbe trugen, dafür war es nun warm und bei Temperaturen jenseits der 27 Grad kullerten kleine Schweißperlen über die Stirn von so manchen angereisten Besucher. Relativ pünktlich ging es dann gegen 13,00 Uhr auch los.
Do Not Dream
Mit der Melodic-Dark-Rock Formation aus Oldenburg wurde dieser zweite Tag also eröffnet, und ein guter Mix aus Folk / Mittelalter / Gothic Rock und Metal zeigte seine Wirkung, denn vorne an der Bühne versammelten sich immer mehr Leute, die sich in der Sonne zu den Rhythmen und den sanften Violinen Klängen von Do Not Dream bewegten. Uns persönlich gefiel diese Band zwar auch recht gut, dennoch hörte sich der Gesang von Tina an manchen Stellen leicht verunglückt an, aber das Empfinden ist ja bekannter maßen unterschiedlich, zum Glück.
Mono Inc.
Ganz besonders freuten wir uns auf Mono Inc. die wir privat sehr gerne hören, mit „Pain, Love & Poetry“ legten sie ja auch ein mehr als gelungenes Goth-Rock Album hin, so fieberten wir nun dem Auftritt der Sympathischen Hamburger entgegen und wurden nicht enttäuscht. Sänger Martin schoss wie ein Wirbelwind über die Bühne, um mit Songs wie „In My Heart“, „Sleeping My Day Away“ oder der aktuellen Single „Get Some Sleep“ zu begeistern. Gut wurde hier das Publikum einbezogen so wurde dafür gesorgt, dass die emotionale Stimmung, die tief in den Songs von Mono Inc. verankert liegt, auch spürbar transportiert wird. Die Charmante Drummerin Katha Mia bewies mit ihrem Drumsolo, das sie hinter den Fellen bestens aufgehoben ist. Die Band erreichte die Fans ohne Probleme und hinterließ bei so manchen einen bleibenden Eindruck.
Beloved Enemy
Die Nürnberger Gothic-Metal-Band Beloved Enemy schien für viele noch Neuland zu sein, schauten einige doch recht neugierig Richtung Bühne, wir freuten uns auf den Auftritt der Jung´s um Frontman „Dead L-vis“ sehr, der übrigens auch in dem Horrorfilm „Virus Undead“ mitspielte und dort überzeugend als seelenloser Zombie durch die Gegend streifte. Der gebürtige Amerikaner Dead L-vis sorgte bei vielen auch durch sein kolossales Aussehen für genügend Gesprächsstoff, dabei verfügt der Sänger über genügend Witz und Selbstironie, aussreichend für eine ganze Mannschaft. Der knallharte Sound von Beloved Enemy ließ nicht nur die Bühnenbretter wackeln, sondern sorgte auch bei dem ein oder anderen für ein Gesichtsausdruck der Begeisterung, was letztendlich auch an den Stücken „The Other Side“ und „Fuck Me Back To Life“lag. Leider wurde der Titeltrack zum Horrorfilm „Virus Undead“ nicht gespielt, der noch mal so richtig gerockt hätte, aber man kann ja nicht alles haben.
Lacrimas Profundere
Mit Dark-Rock aus Oberbayern ging es weiter, und Bassist Peter Kafka, der gerade noch mit Beloved Enemy auf der Bühne stand, zupfte auch hier die Saiten. Uns versetzte der Sound von Lacrimas Profundere jedoch nicht in Euphorie, so das Wir uns die Show der Band vom Bierwagen aus angeschaut haben. Zwar setzten sich einige Stücke ins Gehör, doch fehlte uns dabei die Energie, die es schafft, die Fans mit sich zu reißen. Wünschenswert wäre auch gewesen, das Sänger Roberto Vitacca mehr Einsatz beim Anheizen der Fans gezeigt hätte, dennoch eine solide Show der Dark-Rocker.
Rede der Oberbürgermeisterin
Kurz vor dem Auftritt der nächsten Band wurde es ein klein wenig politisch auf der Bühne, gemeinsam mit Michael Bohnes vom Orga-Team der Stadt Mühlheim gesellte sich auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Mühlheim Dagmar Mühlenfeld dazu, gemeinsam hielten sie eine kleine Rede zum 10 jährigen Jubiläum des Castle Rock Festivals, sehr tolerant zeigte sich die Oberbürgermeisterin und war von dem schwarzen Erscheinungsbild der anwesenden Gesellschaft in keinster Weise aus der Ruhe zu bringen und sicherte zu, das auch im nächsten Jahr wie gewohnt dieses Familien Event Castle Rock stattfinden wird.
Eisbrecher
Mann könnte sie als Headliner der Herzen bezeichnen, den mit ihren Auftritten spielten Eisbrecher schon so manche Band in Grund und Boden. Auch an diesem Tag warf der Eisbrecher den Anker aus und legte auf der Castle Rock Bühne an. Käptn Alexx betrat die Bühne und sofort steigerte sich der Stimmungspegel im Publikum ins unermässliche. Der Perfekt abgemischte Sound schoss einem entgegen, die Wellen von klatschenden Händen begleiteten die Band bei jedem Song der gespielt wurde, neben den Hits wie „Schwarze Witwe“ und „Antikörper“ wurde das ganze Repertoire aus dem Frachtraum geholt, so folgten auch noch „Heilig“ und „Vergissmein- nicht“ und nach dem bekannten wechsel der Kleidung von Alexx wurde einem klar, welcher Song nun folgen wird, „This Is Deutsch“ brachte das Folk zum Ausrasten, Springen, Tanzen und abfeiern. Der komplette Innenhof der Burg hüpfte mit den Beats in die Luft, auch setzte Alexx dem Ganzen noch eins drauf, indem er kurzerhand den Fans das Mikro zu „Miststück“ reichte und ihnen die Gesangseinlage überließ.
Epica
Nun sollten auch die Symphonic Metal Fans auf ihre Kosten kommen, die holländische Formation Epica erklimmte die Bühne, der harmonische weibliche Gesang wurde durch männliche Grunts und Screams unterstützt und die scharfen Gitarren zerschnitten die warme Luft, die über den Massen schwebte. Es war Rappel voll, kein Wunder den dieser Samstag galt als ausverkauft. Epica hatte jedoch leider mit Soundproblemen zur Show Mitte zu kämpfen, da zwischendurch nur noch das Schlagzeug zu hören war, weil die Anlage kurzzeitig aussetzte. Routiniert setzten sie aber ihren Auftritt fort und überzeugten so letztendlich ihre Anhänger.
Da sich bei uns die kurze Nacht und das mittlerweile brütend heiße Wetter bemerkbar gemacht haben, traten wir nach der Show von Epica den Heimweg an und bekamen den Auftritt der Apokalyptischen Reiter leider nicht mehr mit. Dem entstandenen Sonnenbrand gesellten sich auch noch zahlreiche Mückenstiche hinzu, die immer größer wurden. Wie wir im Nachhinein aber erfahren haben, soll die Show der Reiter aber der Hammer gewesen sein und sie sollen für ein großartiges Finale gesorgt haben. Trotz Blessuren können wir nur eines sagen, es war ein großartiges Event für die ganze Familie, denn auch die kleineren Musikfans kamen hier auf ihre Kosten und wurden zudem noch pflichtbewusst mit Gehörschutz ausgestattet. An jeden wurde gedacht, auch ein Podest für Rollstuhlfahrer wurde bereitgestellt und kleine Zwischenfälle die durch das Wetter bedingt einige ins schwanken brachten, wurden schnell von der Security bemerkt, so das eine Versorgung durch die Ersthelfer stattfinden konnte. Schön zu hören, dass dieses familiäre Festival auch am 2. und 3. Juli 2010 wieder die Tore öffnet, wenn es dann heißt, willkommen zum Castle Rock 11.
Für Mindestverzehr Vorort waren:
Andre [A.S.] Bericht / Fotos
Yvonne [Y.S.] Bericht
Location:
Schloß Broich
Am Schloß Broich 28
45479 Mülheim an der Ruhr
Links
offizielle Festivalseite
Fotos vom Castle Rock
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Bands / Timetable
Freitag, 3.7.2009
20.45 - 22.00 Uhr - GOTHMINISTER
19.20 - 20.20 Uhr - VAN CANTO
18.00 - 19.00 Uhr - METALLSPÜRHUNDE
Samstag, 4.7.2009
20.45 - 22.00 Uhr - DIE APOKALYPTISCHEN REITER
19.05 - 20.15 Uhr - EPICA
17.30 - 18.40 Uhr - EISBRECHER
16.20 - 17.05 Uhr - LACRIMAS PROFUNDERE
15.10 - 15.55 Uhr - BELOVED ENEMY
14.05 - 14.45 Uhr - MONO INC.
13.00 - 13.40 Uhr - DO NOT DREAM
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| Kommentare |
am 06.06.2010 03:16
Hi there, I dont know if I am writing in a proper board but I have got a problem with activation, link i receive in email is not working... keyword, |
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