Empfehlung(en) 2010 |
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| Diorama | Cubed | Label : Accession Records Format : CD Genre : Electronic VÖ-Datum : 19.03.2010
|  | Nach 2-jähriger Produktionszeit sind Diorama mit Cubed zurück. Cubed oder auch Würfel, stellt zu nächst einmal nur eine geometrische Form da. Doch es steckt mehr hinter diesem interessantem Konzept. So dient der Würfel für die Inszenierung des eigenen Lebens. Es könnte ein Gefängnis sein, ein Platz wo man Schutz findet oder um sich oder geheimnise darin zu verstecken.
Auf dem Cover stellt der Würfel einen abstrakten Rahmen dar, welcher die Songs / das Gesamtwerk sichert und den Hörer sich selber überlässt, auf das er die geheimnise von Cubed entschlüsselt.
Tracklist :
01. Child Of Entertainment
02. Acid Trip
03. Ignite
04. Gone Gone Gone
05. Cubed
06. Apocalypse Later
07. Record Deal
08. My Counterfeit
09. Refugee
10. Alpha Animal Complex
11. Golden Boy
12. Lord Of The Lies
13. Stereotype
Deluxe Edition
01. Stuckkato
02. Batteries
03. The Hunt
04. Jericho Beach
05. Shadow Play
Cubed fängt mit einer etwas abgeänderten Version von "Child of Entertainment" an. Nach einem kurzem Intro eines ruhigen und erhabenen ästhetischem Sound und entfremdeten Klavierklängen setzen die bereits bekannten Synths des Song ein. Weiter geht es mit "Acid Trip", fernöstliche Gesangsfetzen und eine zurückhaltende düstere Atmosphäre werden durch raue Gitarren mit Energie geladen. Und während der Song seltsames preisgibt und die Person so tut als ob nichts gewesen wäre, wird nachgefragt "Are you stuck on the acid trip, baby?". "Ignite" kommt ermutigend und mit durchdringenden Beats daher. Ein Aufruf seine eigene Wege zu gehen und nicht blind mit dem Strom zu schwimmen. Während es bei "Gone Gone Gone" bereits zu spät ist. Kaltes Neonlichter, inmitten eines sterilen Raumes, ein junges Leben wurde viel zu früh beendet und liegt nun auf dem Tisch bereit zur Autopsie. Begleitet wird der Gesang von einer ruhigen Melodie, die von sanften Rhythmen getragen wird. Alles zusammen lässt eine gefühlvolle Atmosphäre entstehen.
"Cubed" zeigt sich als Mid-Tempo-Nummer, wirkt geradlinig auf den Hörer ein und bezieht diesen mit ein. "Apocalypse Later" beginnt mit einem elektronisch verfremdeten (auf-) schrei und spielerisch wird eine Klangwelt erzeugt, die sich gut und gern in Clubs wiedergeben lässt. Spätestens bei "Record Deal" wird es einem schwer fallen die Beine still zu halten. Neben dem gelungenem Rhythmus, kann sich auch Sash einwenig mehr an seiner Gitarre austoben.
Mit "My Counterfeit" kommen wir zu der ersten Ballade des Albums, welche rätselhaft und überwältigend ist. Diorama meets Jazz. Gebürstete Drumsounds, ein fantastisches Klavierspiel und die durchdringende Stimme lassen einen ruhiger werden. "Refugee" kommt verträumt, verspielt und lebhaft daher. "Alpha Animal Complex" ist dann wieder einer der Songs, die simple scheinen aber dennoch einiges zu entdecken besitzen. Neben den gut arrangierten Melodien, zeigen sich die Drums sehr ausgetüftelt und vielschichtig. "Golden Boy" bietet als gut tanzbarer Elektro-Song eine gute Abwechslung.
"Lord of the Lies" ist die zweite Ballade auf Cubed und ein stückweit düsterer angehaucht als "My Conterfeit". "Stereotype" beendet die Reise durch goldenen Käfig. Der Sound, welcher mit rau wirkenden Schlägen, die sich wie wenn man Metal auf Metal schlägt anhören, durchsetzt ist, rüttelt noch einmal alle Gefühle wach bevor er einen alleine in seinem Würfel zurück lässt.
Neben den vielen Stilrichtungen die hier einfließen, ist es Diorama dennoch gut gelungen, jedem Song ihre unverwechselbare Note mit auf dem Weg zu geben. Abwechslungsreich und unverwechselbar.
| | | Bewertung : 8.0 / 10 | Fazit :Die 2 Jahre die es gedauert hat "Cubed" fertig zu stellen haben sich (nicht nur) für die Fans gelohnt.
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